Kategorie-Archiv: Kapitel 3 – Brief an meinen Lebensgefährten

Kapitel 3 – Brief an meinen Lebensgefährten

Bedarf keiner sonstigen Worte…

„Mein so Geliebter und Duldsamer,
es sind nun mehr als sechzehn Jahre während der Du mich begleitest. Es gab Zeiten – und es gibt sie immer noch – in denen Du Dich hilflos, ohnmächtig und allein gelassen fühlen musst. Genau so wie wir immer wieder Zeit zum Lachen finden. Dein Talent, mich zu erden und mir Grund zum Lächeln zu geben ist unübertroffen. Im Januar 2011 kam für Dich die schwerste Zeit. Trotzdem hast Du mich nie in Frage gestellt, nie an mir gezweifelt und immer hinter mir und neben mir gestanden. […] Mir scheint es, als hätten wir schon mehrere Universen umkreist und auch gelebt. Was immer menschlich oder unmenschlich ist haben wir ge- und überlebt. […]
Es gibt niemanden sonst, mit dem ich alt werden will, außer mit Dir. Als uralte Menschen, mit Macken und Wehwehchen, werden wir immer noch über die Welt lachen. Und das gibt mir Mut, trotz aller Widrigkeiten weiter zu machen. […] Ich habe unendliches Vertrauen in Dich. Ich weiß, wenn ich Scheiße baue, dann wirst Du mir trotzdem zuhören. Und ich hoffe, Du denkst das Gleiche. Nein, ich weiß es.
Bitte verzeih mir meine Unzulänglichkeiten; ich bin oft impulsiv, tue das Falsche weil ich nicht nachdenke… Aber Deine Geduld, Dein ungebrochener Optimismus und Dein Vertrauen in das Menschlein, das ich bin hat eine Basis geschaffen, die wenige Menschen haben dürfen. Ich danke Dir dafür.
Ich kann nur wünschen und hoffen, dass wir Beide uns weiterhin jede Chance und Gelegenheit geben vielleicht nicht immer glücklich zu sein, aber immer den Gedanken an den Anderen zu haben, der uns sagt : Ich bin bei Dir. Ich helfe Dir. Was kostet die Welt… Scheiß die Wand an 🙂
Und es gibt eine große Herde, die uns dabei hilft und uns manchmal beibringt, wieder zu kommunizieren, wenn die Worte mal fehlen… […]“

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