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Oktober 2008

Filderstadt bei Stuttgart

Von März bis Mai 2008 war ich in einer antroposophischen Klinik bei Stuttgart. Mein Vorstellungsgespräch habe ich in meinem Buch detallierter beschrieben. Nach dem Klinikaufenthalt hatten meine Diagnosen zugenommen:

Posttraumatische Belastungsstörung – F43.1, Alkoholabusus chronisch – F10.2, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typus – F60.31, Rezidivierende depressive Störung, schwere Episode ohne psychotische Symptome – F33.2 (alles lt. ICD-10)   

Das alles konnte mich noch immer nicht wirklich schockieren. Ich erfuhr einiges über meine Kindheit und Adoleszenz, aber es war nicht so bedeutend, als dass ich nicht alleine damit klar käme… dachte ich…. das war ein großer Fehler…

Im August 2008 bemühte ich mich um eine ambulante Therapie bei einer anderen Therapeutin. Sie wurde mir empfohlen. So setzte ich mein Vertrauen in sie und absolvierte eine Kurzzeittherapie bei ihr. Ich ging ungern dorthin. Sie war zwar ganz ok, aber ich ärgerte mich nur. Was, zum Donnerwetter, tat ich hier eigentlich? Ich entdeckte einige wenige Punkte in meiner Kindheit, die überlegenswert waren, aber nichts, was mich wirklich vom Hocker riss. Aber ich zog das Jahr durch und es brachte mir………. nichts.

Im Oktober 2008 ging ich noch einmal für fünf Wochen in die antroposophische Klinik. Der Oberarzt dort hielt eine Intervalltherapie für sinnvoll. Intervalltherapie bedeutet ein regelmäßiger Besuch in dieser Klinik, ca. jedes halbe Jahr, um auf dem aufzubauen was sie bei mir bewirkt haben und beim Folgebesuch daran anzuknüpfen. Hier könnt Ihr Euch die Klinik mal anschauen: www.filderklinik.de

Die ambulante Therapeutin entließ mich im November 2009 mit einer (angeblich) abgeschlossenen Therapie.